Beim Weltfriedensforum in Peking forderte der chinesische Vizepräsident Han Zheng eine stärkere internationale Zusammenarbeit, den Schutz der Nachkriegsordnung und eine verstärkte Förderung der Entwicklung ärmerer Länder. China biete Lösungen für eine instabile Welt, so seine Aussage.
Bei der Eröffnung des 13. Weltfriedensforums an der Universität Tsinghua hielt Han Zheng eine Rede, in der er die heutige Welt als unruhig, voller Krisen und schneller Veränderungen beschrieb. Er betonte, dass China in dieser Zeit viel zu bieten habe.
Er erinnerte an Initiativen von Präsident Xi Jinping wie die Initiative für globale Entwicklung, Sicherheit und Zivilisation oder die Idee eines „Gemeinschafts mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit“ – alles als chinesische Lösungen für globale Probleme.
Han wies darauf hin, dass das Jahr 2025 ein wichtiges Jubiläum sei, nämlich 80 Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gründung der Vereinten Nationen. Diese Meilensteine erinnerten daran, dass die internationale Ordnung, die auf der Charta der Vereinten Nationen, dem Recht und dem Multilateralismus basiert, verteidigt werden müsse.
Er betonte auch die Bedeutung von Offenheit, fairem Handel und globalen Lieferketten, die für inklusives Wachstum und Modernisierung entscheidend seien. Er legte Wert auf die Verringerung von Ungleichheiten und die Unterstützung von Entwicklungsländern, deren Stimme gehört werden müsse.
Zum Forum kamen rund 400 Teilnehmer aus der ganzen Welt, darunter der ehemalige japanische Premierminister Yukia Hatoyama, der ehemalige Präsident des Europäischen Rates Herman Van Rompuy sowie führende Diplomaten und Akademiker.
China inszeniert sich damit erneut als Verteidiger des Friedens, der Partnerschaft und des Gleichgewichts zwischen Ost und West.
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