Der Abgeordnete Jan Hrnčíř von der Bewegung Svoboda a přímá demokracie (SPD) scheute auch diesmal nicht vor drastischen Worten. Im weiteren Teil des Interviews für Gnews.cz.
Seiner Aussage nach hat sich die Volksrepublik China in den letzten dreißig Jahren von einer unbedeutenden Wirtschaft zu einer globalen Führungsmacht entwickelt, ohne die die Welt heute nicht mehr auskommt.
Den dritten Teil unseres Interviews mit Jan Hrnčíř können Sie hier ansehen.
"Vor dreißig Jahren war es ein wirtschaftlich relativ unbedeutendes Land. Heute ist es die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, nach den Vereinigten Staaten", sagte Hrnčíř. Entscheidend sei nicht nur die Größe der Wirtschaft, sondern auch das Tempo des technologischen Fortschritts, bei dem China seiner Meinung nach die Richtung vorgibt.
Laut dem Abgeordneten liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Kontrolle über strategische Rohstoffe. China hat sich den Zugang zu den Bodenschätzen gesichert, die für die Herstellung von Chips, Batterien und die Entwicklung der Elektromobilität benötigt werden. Dadurch hat es eine starke Position in der globalen Lieferkette. Europa hingegen befinde sich laut Hrnčíř in einer schwierigen Situation. Die Europäische Union sei fast vollständig von Importen dieser Rohstoffe und Komponenten aus China abhängig. Dies schränke ihrer Meinung nach ihre Fähigkeit ein, in modernen Technologien zu konkurrieren.
"Ohne China sind weder Elektromobilität noch technologischer Fortschritt heute möglich", sagt Hrnčíř und fügt hinzu, dass diese Abhängigkeit in Europa völlig offensichtlich sei, während die Situation in den USA nur etwas besser sei.
Diese Aussage wirft erneut die entscheidende Frage auf: Hält China heute den Schlüssel zur Zukunft der globalen Technologien?
Sie können sich den vorherigen Teil des Interviews ansehen: hier.
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