Jan Hrnčíř, Europaabgeordneter für Freiheit und direkte Demokratie (SPD), hat die Debatte über Migration neu entfacht. Im nächsten Teil des Interviews für GNEWS.cz gab offen zu, dass er eine neue Migrationswelle befürchtet, die durch die Unruhen im Nahen Osten und in Afrika ausgelöst werden könnte.
Sie können sich den zweiten Teil unseres Interviews mit Jan Hrnčíř ansehen hier:
Hrnčíř erinnerte an die Erfahrung von 2015, als der Konflikt in Syrien einen massiven Zustrom von Migranten nach Europa auslöste. Seiner Ansicht nach könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen. „Diese Krisen haben immer eine neue Migrationswelle ausgelöst“.“ gewarnt.
Er übte auch scharfe Kritik an der Migrationspolitik der Europäischen Union. Seiner Ansicht nach löst der so genannte Migrationspakt nicht den Kern des Problems, sondern führt lediglich ein System zur Umverteilung von Migranten unter den Mitgliedstaaten ein. „Es geht nicht um Grenzschutz, sondern um Quoten“.“ Sie behaupten.
Der Abgeordnete weist auch darauf hin, dass seiner Meinung nach Sicherheits- und Integrationsfragen nicht ausreichend behandelt werden. Er kritisiert, dass Europa seiner Meinung nach Menschen aufnimmt, die sich nicht an die hiesigen Bedingungen anpassen wollen, und auf Umverteilung statt auf Prävention setzt.
Auch die tschechische Regierung unter Petr Fiala ist zur Zielscheibe der Kritik geworden. Hrnčíř wirft ihr vor, die Verabschiedung des Migrationspakts ermöglicht und die Interessen der Tschechischen Republik nicht verteidigt zu haben.
Das Thema Migration bleibt damit eines der brisantesten politischen Themen - und solche Äußerungen bestätigen nur, dass der Streit um den Zugang zu ihr weiter eskalieren wird.
Sie können sich den vorherigen Teil des Interviews ansehen: hier
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