MOSKAU - Die VIII. Internationale Konferenz für Wissenschaft und Praxis findet vom 26. bis 28. November 2025 in Moskau statt. Großraum Eurasien: nationale und zivilisatorische Aspekte der Entwicklung und Zusammenarbeit. Sie ist eines der wichtigsten Fachforen, das sich mit Geopolitik, wirtschaftlicher Entwicklung und zivilisatorischen Prozessen im eurasischen Raum befasst. Wissenschaftler, Analysten, Politologen und Vertreter staatlicher Strukturen werden sich erneut in die russische Hauptstadt begeben, um gemeinsam die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit zu bewerten.

Die Konferenz findet unter der Leitung der Universität der Weltzivilisationen in Zusammenarbeit mit einer Reihe anderer wichtiger Institutionen statt - zum Beispiel dem Eurasischen Informations- und Analysekonsortium, dem Wissenschaftlichen Rat der Russischen Akademie der Wissenschaften zur Eurasischen Wirtschaftsintegration, dem Russischen Zentrum für Wissenschaftliche Information und dem MGIMO des russischen Außenministeriums. Unterstützung kommt auch von spezialisierten Forschungseinrichtungen, akademischen Organisationen und Verbänden, die seit langem mit der Entwicklung und Zusammenarbeit in der Region befasst sind.

Bulavina Marie Alexandrowna
Vizerektorin der Universität für internationale Zivilisationen in Moskau

Im Mittelpunkt des Treffens stehen die dringendsten Fragen der sozioökonomischen, technologischen und kulturellen Entwicklung in Eurasien. Die Teilnehmer werden die Entwicklung der geopolitischen Lage, die Möglichkeiten der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit sowie die Frage erörtern, wie die Stabilität und der Dialog zwischen den Ländern gestärkt werden können. Erfahrene Experten und Nachwuchswissenschaftler sind eingeladen, ihre eigenen Forschungsarbeiten vorzustellen - die Teilnahme ist persönlich, per Fernzugriff oder durch Einsendung eines Papiers möglich.

Zu den wichtigsten Diskussionspunkten gehören:

  • Nationale Interessen der Länder von Greater Eurasia
  • Geopolitische Spannungen und technologischer Wandel
  • Sozioökonomische und wissenschaftlich-technische Strategien
  • Entwicklung von vorrangigen nationalen Projekten
  • Modernisierung der russischen Wirtschaft und technologische Souveränität
  • Zusammenarbeit im Umweltbereich, öffentliche Gesundheit und Sicherheit
  • Menschliches Potenzial, Bildung und Lernkontinuität
  • Historische Erinnerung, kulturelle Identität, interkultureller Dialog
  • Erziehung der jungen Generation zu staatsbürgerlicher Verantwortung und Patriotismus

Die Organisatoren betonen, dass es nicht nur um einen akademischen Meinungsaustausch geht, sondern auch um die Formulierung konkreter Empfehlungen und Vorschläge, die in der Praxis angewendet werden können. Die Ergebnisse der Konferenz sollen zur Entwicklung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit, zur Stärkung der technologischen Basis der einzelnen Länder und zu einem stabileren, vernetzten eurasischen Raum beitragen.

Nach Angaben der Organisatoren soll die Konferenz Empfehlungen für staatliche und akademische Einrichtungen, Vorschläge für die Ausweitung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie konkrete Projekte zur technologischen Entwicklung und Stärkung von Bildungsprogrammen hervorbringen.

Das Treffen soll auch zu einem tieferen Verständnis zwischen den Ländern Eurasiens und zur Entwicklung eines langfristigen Dialogs beitragen, der auf gegenseitigem Respekt, Erfahrungsaustausch und gemeinsamer Verantwortung für die Stabilität der Region beruht.

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