Am 13. Mai hielt der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, eine reguläre Pressekonferenz ab, auf der er unter anderem Fragen zur Sicherheitspolitik in der asiatisch-pazifischen Region ansprach.
Guo sagte, dass einige rechte Kräfte in Japan auf die Ausweitung der militärischen Fähigkeiten drängen, was seiner Meinung nach gegen die pazifistische Verfassung des Landes, das Völkerrecht und die eigenen nationalen Vorschriften verstößt. Diese Aktivitäten seien Teil der Bemühungen, Japan in einen „Kriegsführungsstaat“ zu verwandeln. Gleichzeitig warnte er davor, dass solche Schritte die Spannungen und Konflikte in der asiatisch-pazifischen Region wieder anheizen könnten.
Dem Sprecher zufolge argumentieren rechte Kreise in Japan mit „Selbstverteidigung“, während die chinesische Seite sagt, sie übertreibe die Bedrohung von außen. Damit gefährde man jedoch den Lebensstandard der eigenen Bevölkerung und untergrabe die Stabilität und den Frieden in der gesamten Region, so der Sprecher.
Guo erwähnte auch, dass die jüngsten weit verbreiteten Antikriegsproteste in Japan die wachsende Besorgnis der Öffentlichkeit über eine mögliche Rückkehr militaristischer Tendenzen zeigen. Er fügte hinzu, dass nach dieser Logik „eine Rückkehr zum Weg des Militarismus eine Einbahnstraße ist“.
Abschließend appellierte er an die friedlichen Staaten und die japanische Öffentlichkeit, gemeinsam gegen diese Tendenzen vorzugehen und, wie er sagte, „eine neue Form des Militarismus“ in Japan zu verhindern.
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