PRAG - Der Präsident der Tschechischen Republik Petr Pavel, die ehemalige georgische Präsidentin Salome Surabischwili und eine Reihe anderer internationaler Persönlichkeiten werden heute auf der internationalen Konferenz Forum 2000 in Prag sprechen. Die traditionelle Veranstaltung, die alljährlich führende Politiker, Journalisten, Akademiker und Vertreter der Zivilgesellschaft in die tschechische Hauptstadt bringt, läuft noch bis Dienstag.
Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto "Mut zur Ohnmacht" und konzentriert sich auf die Verteidigung von Demokratie, Menschenrechten und Meinungsfreiheit in einer Welt, die mit wachsendem Autoritarismus und Fehlinformationen konfrontiert ist. Die Teilnehmer werden sich auch mit Sicherheitsfragen, den Auswirkungen der russischen Aggression in der Ukraine und den Beziehungen zwischen Europa und dem globalen Süden befassen.
Die Konferenz wurde am Sonntag mit der Verleihung des Preises für Mut und Verantwortung des Forum 2000 eröffnet, der in diesem Jahr an Menschenrechtsverteidiger aus Weißrussland und dem Iran ging. Nach Angaben der Organisatoren symbolisiert der Preis die Unterstützung für diejenigen, die sich für die Freiheit einsetzen, auch wenn dies mit persönlichen Risiken verbunden ist.
Gründer der Konferenz ist der ehemalige tschechische Präsident Václav Havel, der sie 1996 ins Leben rief, um den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und politischen Strömungen zu fördern. Seitdem hat sich das Forum 2000 zu einer der wichtigsten Plattformen für die Diskussion über Demokratie und Menschenrechte in Mitteleuropa entwickelt.
Das diesjährige Programm wird auch von öffentlichen Debatten und Diskussionen in Prag und anderen tschechischen Städten begleitet, an denen die Öffentlichkeit teilnehmen kann.
gnews.cz - GH
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