Die Energiekonzerngruppe ČEZ hat die Ergebnisse für das erste Halbjahr dieses Jahres veröffentlicht – der Nettogewinn stieg um zehn Prozent auf 18,1 Milliarden Kronen. Eine entscheidende Rolle spielte das Ende der Sondersteuer. Die Prager Börse war am Montag leicht geschwächt, der Index PX fiel um 0,33 Prozent, während die Aktien von ČEZ am Tag vor der Veröffentlichung der Ergebnisse dagegen gestärkt waren. Der Getreideernte in Tschechien neigt sich dem Ende zu; den Landwirten bleiben noch etwa fünf Prozent der Getreideflächen übrig. Die Prager Börse setzt im August diesen Jahres ihre positive Entwicklung fort und erreichte Anfang des Monats einen historischen Höchststand.
Die Energiekonzerngruppe ČEZ verzeichnete im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Nettogewinn von 18,1 Milliarden Kronen, was zehn Prozent mehr als im Vorjahr entspricht. Zum Wachstum trug vor allem das Ende der Sondersteuer auf unerwartete Gewinne, die sogenannte „Windfall Tax“, bei, die in den vergangenen Perioden die Ergebnisse des Konzerns erheblich belastet hatte. Im Vergleich zum Vorjahr sank hingegen der operative Gewinn und der Gesamtumsatz des Unternehmens.
Die Prager Börse war am Montag leicht geschwächt. Der Index PX fiel um 0,33 Prozent auf 2775,97 Punkte. Insbesondere den Aktien von Rüstungsunternehmen und von Monet gelang es nicht, sich zu behaupten. Dagegen wurden die Aktien des Energieunternehmens ČEZ am Tag vor der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse stärker. Der tschechische Kronen stagnierte nach dem Wochenende gegenüber Euro und Dollar.
Die Getreideernte in Tschechien neigt sich dem Ende zu. Den Landwirten bleiben noch etwa fünf Prozent der Getreideflächen und 2,5 Prozent der Rapsflächen übrig, teilte heute das Ministerium für Landwirtschaft unter Berufung auf Daten des staatlichen Agrarfonds mit. In mehreren Bezirken der Tschechischen Republik haben die Bauern bereits die Ernte abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die diesjährige Ernte deutlich schneller – im vergangenen Jahr waren zu dieser Zeit 58 Prozent der Getreideflächen und etwa drei Viertel der Rapsflächen eingebracht worden. Die diesjährige Ernte wird laut Ministerium vor allem durch das sonnige Wetter beschleunigt.
Die Prager Börse startete den August mit einem starken Tempo – in den ersten beiden Augustwochen legte sie fast drei Prozent zu und schloss am Donnerstag, den 7. August, letztendlich bei einem historischen Höchststand von 2805,12 Punkten. Analysten der J&T Bank weisen in ihrem wöchentlichen Bericht darauf hin, dass der Optimismus der Investoren durch die Beruhigung der Spannungen im Nahen Osten, den Rückgang der Ölpreise und eine weiterhin solide Ergebnisperiode tschechischer Unternehmen gestärkt wurde.
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