TOKIO – Die japanische Weltraumbehörde gab bekannt, dass ihre H3-Rakete, die einen Navigationssatelliten transportierte, ihre Fracht nicht in die geplante Umlaufbahn bringen konnte, was ein Rückschlag für das neue Flaggschiff des Landes und sein Weltraumprogramm darstellt.

Der Fehlschlag ist für die neue japanische Rakete das zweite Flaggschiff nach ihrem missglückten Debütflug im Jahr 2023 und sechs erfolgreichen Flügen. Die japanische Luft- und Raumfahrtbehörde gab bekannt, dass die H3-Rakete mit dem Satelliten Michibiki 5 an Bord vom Weltraumzentrum Tanegashima auf der südwestlichen japanischen Insel gestartet ist. Dies ist Teil der japanischen Pläne, ein eigenes, präziseres Ortungssystem zu entwickeln.

Die Verbrennung des Triebwerks der zweiten Stufe der Rakete wurde unerwartet vorzeitig abgebrochen, und die anschließende Trennung des Satelliten von der Rakete konnte nicht bestätigt werden, sagte Masashi Okada, Geschäftsführer und Startdirektor von JAXA, auf einer Pressekonferenz. Ob der Satellit ins All gestartet ist oder wo er gelandet ist, ist nicht bekannt. JAXA untersucht derzeit die Daten, um die Ursache und weitere Details zu ermitteln, sagte Okada.

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