LIVIGNO – Die tschechische Delegation feiert die erste Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Die Snowboarderin Zuzana Maděrová triumphierte im Parallel-Riesenslalom und sicherte sich damit den ersten tschechischen olympischen Sieg bei diesen Spielen. Sie meisterte den finalen Lauf auf der technisch anspruchsvollen Strecke in Livigno souverän und besiegte dabei die österreichische Vertreterin Sabine Payer.

Maděrová trat bereits im Qualifying sehr selbstbewusst an und gehörte zu den schnellsten Fahrern. In den anschließenden Ausscheidungsrennen besiegte sie nacheinander Gegnerinnen aus Deutschland, der Schweiz und Italien und bestätigte damit ihre Rolle als eine der Favoritinnen des Wettbewerbs. Im Finale zeigte sie einen präzisen und dynamischen Lauf, bei dem sie sich bereits im oberen Teil der Strecke einen entscheidenden Vorsprung erarbeitete.
„Es war mein Traum, und ich kann es immer noch nicht glauben. Die Bedingungen waren nicht einfach, aber ich habe mich großartig gefühlt und versucht, mein Bestes zu geben“, sagte Maděrová nach dem Rennen. Sie bezeichnete den Gewinn der Goldmedaille als eine Belohnung für jahrelange harte Vorbereitung und die Unterstützung des Teams.

Der Erfolg der tschechischen Snowboarderin hat auch für die gesamte Delegation eine wichtige symbolische Bedeutung. Nach den ersten Tagen der Spiele, die für Tschechien keine Medaillenbrillanz gebracht hatten, kam eine erwartete Aufmunterung. Der Parallel-Riesenslalom der Frauen schrieb damit Zuzana Maděrová in die Geschichte der bisherigen Winterspiele und eröffnete dem tschechischen Team den Weg zu weiteren Ambitionen in den kommenden Wettbewerben.

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