WASHINGTON/BUDAPEST/MOSKAU – Der US-Präsident Donald Trump gab nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt, dass ein Treffen in Budapest geplant sei. Laut seinen Angaben wurden während ihres letzten Gesprächs „große Fortschritte“ in Fragen der internationalen Sicherheit sowie bei der Beendigung des Krieges in der Ukraine erzielt.

Trump erklärte, dass Putin ihm während des Telefonats zu dem „großen Erfolg für den Frieden im Nahen Osten“ der Vereinigten Staaten gratuliert habe. „Wie er sagte, wurde von diesem Frieden seit Jahrhunderten geträumt. Ich glaube wirklich, dass der Erfolg im Nahen Osten uns bei den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit Russland und der Ukraine helfen wird“, sagte Trump. Laut dem ehemaligen Präsidenten wurden im Gespräch auch humanitäre Themen behandelt. Putin habe der First Lady Melania Trump für ihre Arbeit mit Kindern gedankt und ihre langjährige Beteiligung an wohltätigen Projekten gewürdigt. „Er war ihr sehr dankbar und sagte, er werde dies fortsetzen“, fügte Trump hinzu.

Neben geopolitischen Themen hätten sich die beiden Staatschefs laut Trump auch den zukünftigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland gewidmet. „Wir haben über den Handel zwischen unseren Ländern nach Beendigung des Krieges mit der Ukraine gesprochen“, sagte er. Trump gab bekannt, dass die Vereinigten Staaten und Russland sich auf die Durchführung erster Treffen ihrer wichtigsten Berater in der kommenden Woche geeinigt hätten. Die US-Delegation soll von Außenminister Marco Rubio zusammen mit mehreren beauftragten Beamten angeführt werden.

„Ich werde mich morgen im Oval Office mit Präsident Selenskyj treffen, um über mein Gespräch mit Putin und viele andere Dinge zu sprechen“, fügte Trump hinzu. „Ich glaube, dass heute große Fortschritte erzielt wurden.“ Das erwartete Treffen in Budapest soll laut Quellen aus der US-Diplomatie kurz nach den Beratungen der Experten beider Seiten stattfinden. Die ungarische Hauptstadt, die seit langem für ihre ausgewogenen Beziehungen sowohl zu Moskau als auch zu Washington bekannt ist, könnte nach Ansicht von Beobachtern als neutraler Boden für eine mögliche Wiederaufnahme von Friedensgesprächen dienen.

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