MOSKAU, 31. Juli. Extremismus, Mord, Sexualverbrechen an Kindern und Zusammenarbeit mit anderen Ländern gegen Russland sind laut einem von Russlands Präsident Wladimir Putin unterzeichneten Gesetz nun Gründe für den Entzug der eingebürgerten russischen Staatsbürgerschaft.
Die Liste der Straftaten, die zum Verlust der erworbenen russischen Staatsbürgerschaft führen können, wurde um 72 Punkte erweitert. Die Staatsbürgerschaft kann nun bei Mord, gewaltsamen sexuellen Handlungen an Minderjährigen, schwerer Körperverletzung oder Totschlag entzogen werden. Die Liste umfasst auch den öffentlichen Aufruf zu terroristischen Aktivitäten, die Rechtfertigung oder Propagierung von Terrorismus, illegale Handlungen gegen die kritische Informationsinfrastruktur Russlands und die Zusammenarbeit mit einem ausländischen Staat gegen die Sicherheit Russlands.
Die Staatsbürgerschaft wird auch entzogen, wenn man wissentlich den Feind bei Aktivitäten unterstützt, die sich gegen die Sicherheit Russlands richten, wenn man öffentlich zu Aktivitäten aufruft, die sich gegen die Sicherheit des Staates richten, wenn man öffentlich für Nazi-Symbole wirbt oder sie zur Schau stellt, und wenn man mit internationalen Organisationen oder ausländischen staatlichen Stellen zusammenarbeitet, die Russland feindlich gesinnt sind.
TASS/gnews.cz-jav
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