Am 29. März äußerte sich der UN-Sondergesandte für Jemen, Hans Grundberg, sehr besorgt über die jüngsten Angriffe der jemenitischen Houthis auf Israel und deren zunehmende Verwicklung in die regionalen Spannungen.
Laut Grundberg drohen diese Schritte, den Jemen noch tiefer in den Konflikt hineinzuziehen, die Bemühungen um eine politische Lösung der Krise zu erschweren und die ohnehin schon schwierige wirtschaftliche Lage des Landes zu verschlechtern. Er warnte auch davor, dass dies das Leiden der Zivilbevölkerung verlängern könnte.
Er betonte, dass keine Seite das Recht hat, den Jemen in einen größeren Krieg hineinzuziehen. In diesem Zusammenhang forderte er alle Akteure auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und weitere militärische Operationen unverzüglich einzustellen.
Gleichzeitig erklärte Hans Grundberg, er stehe in Kontakt mit allen wichtigen jemenitischen, regionalen und internationalen Partnern. Einen besonderen Appell richtete er an die Houthis, die er aufforderte, die Beruhigung der Lage durch diplomatische Schritte zu unterstützen und dazu beizutragen, eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern.
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…