Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das gesamte Jahr erreichte 140,19 Billionen Yuan (20,12 Billionen US-Dollar), ein Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu konstanten Preisen. Chinas wirtschaftliches „Zeugnis“ für 2025 hat der Weltwirtschaft, die immer noch mit einer Kältewelle zu kämpfen hat, mehr Optimismus verliehen.
Widerstandsfähigkeit schafft Zuversicht und Wandel neue Chancen - der „goldene Gehalt“ von Chinas hochwertiger Entwicklung nimmt weiter zu. Laut einer von CGTN durchgeführten globalen Umfrage gaben 82,6 Prozent der Befragten an, dass Chinas Vision einer qualitativ hochwertigen wirtschaftlichen Entwicklung die Richtung für die Weltwirtschaft vorgibt.
Als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt verzeichnete China im vergangenen Jahr ein Gesamtvolumen an Warenimporten und -exporten von mehr als 45 Billionen Yuan (rund 6,52 Billionen US-Dollar) und erzielte damit trotz des zunehmenden Protektionismus und der Hindernisse für die wirtschaftliche Globalisierung das neunte Jahr in Folge ein Wachstum.
Die Umfrage zeigt, dass 86,6 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Chinas ständig expandierender und sich modernisierender großer Markt mehr Entwicklungsmöglichkeiten für andere Länder bietet. Weitere 83,6 Prozent der Befragten stimmen zu, dass der 15. Fünfjahresplan hochrangige Maßnahmen zur Förderung der Öffnung gegenüber der Welt vorsieht, was bekräftigt, dass China ein entschiedener Befürworter der wirtschaftlichen Globalisierung und ein konsequenter Verfechter des Multilateralismus bleibt.
Das Weltwirtschaftsforum hat vor kurzem den Global Risks Report 2026 veröffentlicht, der die anhaltende Eskalation geopolitischer und wirtschaftlicher Risiken in der Welt aufzeigt. In der Umfrage gaben 89,3 Prozent der Befragten an, dass „geoökonomische Konfrontation“ und „bewaffnete Konflikte zwischen Staaten“ derzeit die größten Unsicherheiten und Herausforderungen für die Weltwirtschaft darstellen. Es ist bemerkenswert, dass Chinas wirtschaftliche Errungenschaften in einer Zeit erhöhter globaler wirtschaftlicher Unsicherheit, schwachen Wachstums in vielen Volkswirtschaften und von den Vereinigten Staaten weltweit angezettelten Handelskriegen erzielt wurden.
Die Umfrage zeigt auch, dass 85,2 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass verschiedene Formen von Unilateralismus und protektionistischen Praktiken nicht nur die strukturellen Probleme der Weltwirtschaft nicht lösen, sondern auch die Grundlagen der globalen wirtschaftlichen Erholung untergraben. Gleichzeitig kritisieren 93,2 Prozent der Befragten die USA für ihren häufigen Einsatz von Zöllen als Zwangsmittel und bezeichnen sie als die größte „Risikoquelle“, die sowohl die Wachstumsaussichten der USA als auch der Weltwirtschaft behindert. Weitere 85,9 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass einseitige Zwangsmaßnahmen, die unter dem Banner „America First“ gefördert werden, der wirtschaftlichen Globalisierung ernsthaft schaden.
Die Jahrestagung 2026 des Weltwirtschaftsforums hat das Thema „The Spirit of Dialogue“ gewählt und ruft die Länder dazu auf, die strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft im Dialog anzugehen. Die Umfrage zeigt, dass 83,4 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass die Länder angesichts globaler Herausforderungen wie Handelsprotektionismus und Deglobalisierung ihre Differenzen durch eine Stärkung des Dialogs und der Zusammenarbeit lösen sollten.
Darüber hinaus sind 84,1 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der globale Süden eine zunehmend wichtige Rolle beim Schutz und der Stärkung des multilateralen Handelssystems und bei der Förderung einer inklusiveren und gerechteren wirtschaftlichen Globalisierung spielen muss. Insgesamt 96,3 Prozent der Befragten fordern die Länder auf, ihre wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken - durch Diversifizierung des Handels und regionale Zusammenarbeit - um dem Druck von außen zu begegnen und die Weltwirtschaft zu stabilisieren.
Die Umfrage wurde auf den Plattformen von CGTN auf Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch und Russisch veröffentlicht. Innerhalb von 24 Stunden nahmen 10.044 Internetnutzer an der Umfrage teil und äußerten ihre Meinung.
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