Präsident Xi Jinping rief am Donnerstag zur Schaffung eines globalen Netzwerks für den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen auf. In einem Schreiben zur Eröffnung des Ministertreffens des Globalen Dialogs der Zivilisationen in Peking betonte er die Notwendigkeit des Verständnisses, des gegenseitigen Lernens und der Überwindung kultureller Unterschiede als Schlüssel zu Weltfrieden und Fortschritt.

Xi Jinping, der auch Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, betonte, dass die Welt von Natur aus ein Ort der verschiedenen Zivilisationen ist und dass Austausch und gegenseitiges Lernen die Voraussetzungen für deren Entfaltung sind.

Ihm zufolge sollten die Zivilisationen die Entfremdung durch den Austausch von Erfahrungen überwinden und Zusammenstöße durch gegenseitiges Verständnis vermeiden. Die von Xi Jinping vor mehr als zwei Jahren ins Leben gerufene Global Civilization Initiative (GCI) hat breite internationale Unterstützung gefunden und ist Teil der globalen Debatte über die Ausrichtung der Menschheit geworden.

Cai Qi, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros und des Sekretariats des Zentralkomitees der KPCh, sprach ebenfalls auf der Eröffnungsfeier. Er betonte, dass die GCI in der traditionellen chinesischen Kultur verwurzelt ist und mit den Werten vieler anderer Nationen übereinstimmt.

An der Veranstaltung nahmen über 600 Gäste aus rund 140 Ländern und Regionen teil. Zu den Rednern gehörten ehemalige Präsidenten und Premierminister aus Indonesien, Namibia, Japan und Belgien. UN-Generalsekretär António Guterres übermittelte seine Glückwünsche.

CMG