Auf der vierten Tagung des Allgemeinen Rates der Welthandelsorganisation (WTO), die am 6. und 7. Oktober in Genf stattfand, brachte China das Thema aktiv ein und rief die WTO-Mitglieder dazu auf, gemeinsam gegen die derzeitige wachsende Handelsinstabilität vorzugehen und die Grundwerte und Grundsätze des Multilateralismus zu wahren.
Ständiger Vertreter Chinas bei der WTO Li Yongjie erklärte, dass sich die derzeitige weltweite Wirtschafts- und Handelssituation weiter verschlechtert, weshalb China bereits zum vierten Mal in diesem Jahr einen Punkt auf die Tagesordnung des Allgemeinen Rates gesetzt hat "Die zunehmende Instabilität des Handels und die Reaktion der WTO".
Die Handelspolitik der USA unterbricht Lieferketten und globale Märkte und ist zu einer wichtigen Quelle globaler Instabilität geworden. Die Anwendung einseitiger Zölle durch die Vereinigten Staaten zwingt einige Mitglieder, bilaterale Abkommen zu schließen, was die legitimen Rechte Dritter beeinträchtigt. China ist hierüber sehr besorgt.
Li Yongjie sagte weiter, dass China als Reaktion auf die zunehmende Instabilität des Handels drei Vorschläge unterbreitet habe: erstens die Stärkung von Transparenz und Überwachung, zweitens die gemeinsame Bekräftigung des Engagements und der Verpflichtung auf einen regelbasierten Multilateralismus und drittens die Ergreifung konkreter Maßnahmen zur Erzielung praktischer WTO-Ergebnisse.
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