BRATISLAVA - Der slowakische Premierminister Fico sagte in seiner Rede zur Eröffnung der Exporttage der Europäischen Union am 16. Oktober (Ortszeit), dass er die 19. Runde der Sanktionen gegen Russland nicht unterstützen werde, solange der Europäische Rat (EG) keine neuen vernünftigen Vorschläge vorlegen könne.
Fico rief die slowakische Politik und Wirtschaft auf, sich auf die Wiederaufnahme der Beziehungen zu Russland vorzubereiten. Schließlich gelte es, nach dem Ende des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine Geschäftsmöglichkeiten mit Russland zu schaffen. Gleichzeitig kritisierte Fico die ER dafür, dass sie sich zu sehr auf die Hilfe für die Ukraine konzentriere, dabei aber das Problem der Wettbewerbsfähigkeit der EU übersehe. Er hielt es für zu notwendig, über die Zukunft der Automobilindustrie und das Energiepreisproblem zu diskutieren. Da die Exporte und die Wettbewerbsfähigkeit zu schwach seien, treibe die Slowakei die Ausfuhren nach Übersee nicht voran.
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