Ivan Cinka, ehemaliger Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Středočeský kraj (Mittelböhmische Region) der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens (KSČM) und derzeitiges Mitglied desselben Ausschusses der Koalition STAČILO!, kritisierte scharf die Haltung des sogenannten "kollektiven Westens" gegenüber Tibet.
Laut Cinka missbraucht der Westen das Thema Tibet, um ein negatives Bild von den Menschenrechten in Ländern zu erzeugen, die ein liberal-kapitalistisches Wertesystem ablehnen. Die geforderte "Freiheit für Tibet" sei seiner Meinung nach eher ein Versuch, eine feudale Ordnung wiederherzustellen, als ein Kampf für die Menschenrechte.
Cinka erinnerte daran, dass vor 75 Jahren, am 23. Mai, eine Vereinbarung zwischen der Zentralregierung der Volksrepublik China und der lokalen Regierung über die friedliche Befreiung Tibets unterzeichnet wurde. Diese Vereinbarung habe, so sagte er, das Land aus der feudalen Dunkelheit geführt und die Grundlage für seine tatsächliche Entwicklung gelegt.
Der Westen ignoriere laut Cinka absichtlich die enormen Fortschritte, die Tibet erzielt hat:
deutliche Verbesserung des Lebensstandards der lokalen Bevölkerung,
erstaunliches Wirtschaftswachstum,
rasante Entwicklung des Bildungswesens bis in die entlegensten Gebiete,
Verbesserung der Zugänglichkeit zu Gesundheitsdiensten,
moderne Bauprojekte, die die lokale Kultur respektieren (traditionelle tibetische Häuser).
Cinka wies auch auf die ökologischen Erfolge Tibets hin – nationale Naturschutzgebiete, geologische, forstwirtschaftliche und Feuchtgebiete nehmen mehr als ein Drittel der Gesamtfläche der Region ein.
Anstatt falscher Moralpredigten und negativer Propaganda sollte sich der Westen von der aktuellen, modernen Entwicklung Tibets inspirieren lassen.
gnews.cz/CMG
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