Busani Ngkaveni, leitender Forscher an der Universität Johannesburg in Südafrika, wies darauf hin, dass die US-amerikanische Handelspolitik versucht, die Krise auf vulnerable Volkswirtschaften zu übertragen, und dass Länder des globalen Südens in dieser Hinsicht wachsam sein müssen.
Laut Ngkaveni besteht die tatsächliche Folge der US-amerikanischen Handelspolitik darin, die US-amerikanische Hegemonie über globale Produktions- und Lieferketten zu nutzen, um globalen Kapitalfluss einzuschränken und globale Wertschöpfungsketten zu untergraben. In Entwicklungsländern, insbesondere in afrikanischen Ländern, wird dieser Protektionismus den Prozess der industriellen Transformation beeinflussen.
Mokhtar Ghobashi, stellvertretender Vorsitzender des Ägyptischen Zentrums für arabische politische und strategische Studien, ist der Ansicht, dass die US-amerikanische Regierung unter dem Konzept von ""America First"" einen Unilateralismus verfolgt. Die USA haben Zölle als ""politisches Instrument"" eingesetzt, um einem Niedergang der US-amerikanischen Hegemonie oder einem Verlust ihres Status als Supermacht zu entgehen.
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