PEYRAGUDES (Frankreich) - Der slowenische Radrennfahrer Tadej Pogačar bestätigte seine Dominanz bei der diesjährigen Tour de France, indem er ein anspruchsvolles Bergzeitfahren am Freitag auf der 13. Etappe. Der Sieg bescherte ihm seinen vierten Triumph in der laufenden Saison und eine deutliche Festigung des Gelben Trikots des Gesamtführenden.
Die Etappe führte durch die Pyrenäen und endete mit einem brutalen Anstieg zum Skigebiet von Peyragudes. Pogačar zeigte eine hervorragende Leistung und bestätigte damit seine gute Form. Er überquerte die Ziellinie mit einem deutlichen Vorsprung auf den zweitplatzierten Jonas Vingegaard aus Dänemark, der fast eine Minute verlor.
"Es war ein extrem hartes Zeitfahren, aber ich habe mich gut gefühlt. Ich hatte das richtige Tempo und großartige Unterstützung durch das Team. Ein Sieg auf einem so hohen Niveau ist etwas Besonderes für mich", sagte Pogačar nach dem Zieleinlauf.
Nach dreizehn Etappen hat er nun einen Vorsprung von über vier Minuten auf seinen nächsten Verfolger Vingegaard. Dieser Zeitvorsprung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gesamtsieg, auch wenn die Tour de France noch lange nicht zu Ende ist.
Der dritte Platz der Etappe ging an den Kolumbianer Egan Bernal, der nach vielen Jahren wieder zur Elite gehört. Favoriten wie Remco Evenepoel und Primož Roglič verlieren immer mehr wertvolle Sekunden und beginnen, sich mehr auf den Kampf um das Podium zu konzentrieren.
Die Tour steht nun vor einer weiteren Bergetappe, die die Gesamtwertung noch einmal durcheinander bringen könnte. Bei der Form, die Pogačar bisher gezeigt hat, könnte das einzige Hindernis für seinen dritten Gesamtsieg ein unerwarteter Sturz sein.
gnews.cz - GH
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