Am 4. August erklärte das russische Außenministerium auf seiner offiziellen Website, dass es die Selbstbeschränkungen, die auf einem einseitigen Moratorium für die Stationierung bodengestützter Mittel- und Kurzstreckenraketen beruhen, nicht mehr einhalten werde.
In der Erklärung heißt es, dass Russland angesichts der wiederholten Missachtung der Warnungen durch Russland und der Tatsache, dass sich die Situation in Richtung der tatsächlichen Stationierung von bodengestützten Mittel- und Kurzstreckenraketen der USA in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum entwickelt, der Ansicht ist, dass die Bedingungen für die Aufrechterhaltung des einseitigen Moratoriums für die Stationierung solcher Waffen nicht mehr gegeben sind. Russland wird je nach dem Ausmaß der Stationierung von Raketen in westlichen Ländern wie den USA und der allgemeinen Lage der internationalen Sicherheit und strategischen Stabilität über geeignete Maßnahmen entscheiden.
Der Vertrag über Mittel- und Kurzstreckenraketen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten wurde 1987 unterzeichnet. Der Vertrag sieht vor, dass die beiden Länder keine Marschflugkörper, ballistische Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5 500 Kilometern und deren Trägerraketen mehr besitzen, herstellen oder testen werden.
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