Die tschechischen und slowakischen Versicherungsportfolios von YOUPLUS sollen von der ungarischen Versicherungsgruppe CIG Pannónia übernommen werden. Der Kaufvertrag wurde unterzeichnet, und die Transaktion soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Die Regierung hat eine Erhöhung der Renten für Menschen im Ruhestand beschlossen. Die Prager Börse legte heute zu, wobei die Aktien von Doosan Škoda Power am stärksten stiegen. Das Ministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte eine Studie zur langfristigen sozialen Pflege in Tschechien. Einer Umfrage zufolge fürchten vier von zehn Tschechen den Verlust ihres Arbeitsplatzes.
Die ungarische Versicherungsgruppe CIG Pannónia hat einen Kaufvertrag zur Übernahme des tschechischen und slowakischen Geschäfts des Versicherers YOUPLUS abgeschlossen. YOUPLUS stellte den Verkauf neuer Versicherungsverträge im Oktober 2025 ein, nachdem die Kapitaladäquanz unter einen intern festgelegten Schwellenwert gefallen war. Der Abschluss der Transaktion und die Übertragung der Versicherungsportfolios sind für den 31. Dezember 2026 vorgesehen. Die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit ist ab Januar 2027 geplant. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden. Seit Anfang 2026 übernimmt CIG Pannónia schrittweise Versicherungsportfolios weiterer in Mitteleuropa tätiger Versicherer.
Die Prager Börse verzeichnete heute Kursgewinne. Am stärksten legten die Aktien des Pilsener Maschinenbauunternehmens Doosan Škoda Power zu. Sie stiegen um mehr als vier Prozent auf 485 Kronen. Auch die Aktien des Rüstungskonzerns CSG und weiterer börsennotierter Unternehmen schlossen im Plus.
Die Regierung hat eine Erhöhung der Renten für Menschen im Ruhestand beschlossen. Die konkrete Höhe der Anhebung richtet sich nach der Entwicklung der Inflation und der Reallöhne gemäß der geltenden Rentenanpassungsformel.
Das Ministerium für Arbeit und Soziales stellte gemeinsam mit dem Verband der Anbieter sozialer Dienstleistungen und dem Beratungsunternehmen Deloitte eine Studie zur langfristigen sozialen Pflege in der Tschechischen Republik vor. Das Dokument untersucht Kapazitäten, Finanzierung und demografische Herausforderungen des Sektors vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung. Die Studie bestätigt die Richtung, die das Ministerium bei der Reform der sozialen Dienstleistungen verfolgt.
Vier von zehn Tschechen sorgen sich um ihre Beschäftigung, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Obwohl die Arbeitslosenquote mit rund 4,8 Prozent weiterhin relativ niedrig ist, nimmt die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt zu. Dies gilt insbesondere für Industriezweige, die dem Wettbewerb aus Asien und dem mit der Elektrifizierung der Produktion verbundenen Wandel ausgesetzt sind. Die Komerční banka will ihre Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 am 30. Juli veröffentlichen.
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