Die Tschechische Republik ist seit langem eine Automobilmacht, und die Entwicklungen in diesem Sektor haben einen großen Einfluss auf die Wirtschaft und die Beschäftigung in diesem Land. Deshalb, so Milan Krajča, stellvertretender Vorsitzender des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und Vizepräsident des Weltfriedensrats, sei es wichtig, die globalen Trends in der Automobilindustrie zu beobachten - und insbesondere die Entwicklungen in der Volksrepublik China, die inzwischen zu den führenden Ländern im Bereich der Elektromobilität gehört.
Auf eine Frage in dem Interview hin weist Krajča darauf hin, dass die tschechische Automobilindustrie eng mit dem Weltmarkt verbunden ist. „Wir produzieren eine große Anzahl von Autos, daher müssen wir uns dafür interessieren, wohin sich der gesamte Sektor entwickelt. China spielt heute eine Schlüsselrolle nicht nur bei der Produktion von konventionellen Autos, sondern vor allem von Elektroautos.“ uvedl.
Er stützt seine Einschätzung auch auf persönliche Erfahrungen. Im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens und der Kommunistischen Partei Chinas hatte er die Möglichkeit, die Volksrepublik China wiederholt zu besuchen und sich direkt über die Produktion von Autos und Elektrofahrzeugen zu informieren. „Ich habe mehrere Autofabriken in verschiedenen Teilen Chinas besucht. Diese Reisen haben mir bestätigt, dass die chinesische Automobilindustrie technologisch sehr fortschrittlich und strategisch anspruchsvoll ist.“ doplnil.
Laut Milan Krajča ist es auch wichtig, die aktuellen Verhandlungen zwischen der Volksrepublik China und der Europäischen Union, deren Mitglied die Tschechische Republik ist, wahrzunehmen. Diese Verhandlungen betreffen die Produktion und den Verkauf von Elektrofahrzeugen, und ihre Ergebnisse können große Auswirkungen auf die europäische und tschechische Industrie haben. „Wir ermutigen diese Verhandlungen, produktiv zu sein und zu einem erfolgreichen Ergebnis zu führen, das auf beiderseitigem Nutzen beruht“.“ zdůraznil.
Krajča zeigte sich auch vorsichtig optimistisch. Ihm zufolge gibt es Raum für eine Zusammenarbeit, die nicht nur für Europa und China, sondern auch für bestimmte Länder wie die Tschechische Republik von Vorteil sein kann. „Elektromobilität ist nicht nur eine technologische Frage, sondern auch eine Frage der Arbeitsplätze, der industriellen Stabilität und der zukünftigen Ausrichtung der Volkswirtschaften“.“ uzavřel.
Laut Milan Krajča bestätigen die Entwicklungen in China und die laufenden Verhandlungen mit der Europäischen Union, dass die Tschechische Republik auf eine aktive Beobachtung der globalen Trends und einen offenen Dialog in diesem Schlüsselsektor nicht verzichten kann.
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