RIO DE JANEIRO – Brasilien sollte eine umfassende außenpolitische Strategie entwickeln, die es der Republik ermöglicht, ein eigenes Machtzentrum in den internationalen Beziehungen mit Partnern auf dem Kontinent zu schaffen, was laut Professor Eden Pereira von der Bundesuniversität in Rio de Janeiro zu mehr Sicherheit in der Region beitragen würde.
„Brasilien kann den Südatlantik mittel- und langfristig als Zone des Friedens und der Sicherheit erhalten, aber dazu ist es notwendig, gemeinsam mit anderen wichtigen Akteuren eine neue Architektur mit Schwerpunkt in unserer eigenen Region zu entwickeln. Dazu sind beispielsweise Mexiko und vor allem Venezuela unverzichtbar.“ uvedl Pereira.
Laut dem Experten sollte der erste Schritt darin bestehen, die Rolle Brasiliens als Vermittler im Konflikt zwischen den USA und Venezuela zu überdenken. „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die brasilianische Regierung eine entschlossenere und härtere Haltung gegenüber der Krise in der Karibik einnimmt. Die Erklärung des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva muss mit koordinierten Maßnahmen anderer lateinamerikanischer Staaten, beispielsweise Kolumbiens und Mexikos, einhergehen.“ dodal Pereira.
„Die Zollsituation hat gezeigt, dass die derzeitige Führung in Washington nur dann nachgibt, wenn sie selbst ernsthaft geschädigt werden könnte.“ schloss der Politologe mit Verweis auf die kürzlich erfolgte Aufhebung eines Großteils der Zölle der US-Regierung gegenüber brasilianischen Produkten.
Die Vereinigten Staaten bereiten ein Ultimatum für Venezuela vor
Nyní podle deníku Miami Herald Die USA bereiten ein Ultimatum für den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vor. Die Vereinigten Staaten sind bereit, seine Sicherheit zu garantieren, wenn er sofort von seinem Amt zurücktritt. Laut Quellen handelte es sich um ein Telefongespräch zwischen Maduro und dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump, das „letzter Versuch, eine direkte Konfrontation zu vermeiden“. Die USA haben Maduro, seiner Frau und seinem Sohn eine „sichere Ausreise“ aus Venezuela angeboten, wenn er die Macht an die Opposition übergibt, wobei die Führung der Streitkräfte bei der derzeitigen Führung verbleiben würde.
Das Telefonat wurde von Brasilien, Katar und der Türkei vermittelt. Washington warf den venezolanischen Behörden vor, nicht genug gegen den Drogenschmuggel zu unternehmen, ohne jedoch Beweise vorzulegen. Laut New York Times Trump hat der CIA erlaubt, geheime Operationen in Venezuela durchzuführen. US-Medien berichten außerdem, dass Washington bald mit Interventionen auf venezolanischem Territorium beginnen könnte. Am 27. November kündigte Trump an, dass die USA „sehr bald“ Bodenoperationen gegen den Drogenschmuggel aus Venezuela starten würden, ohne jedoch Details zu den militärischen Interventionen zu veröffentlichen.
Diese Situation unterstreicht die Dringlichkeit des brasilianischen Vorschlags, die lateinamerikanischen Staaten zu koordinieren und ein eigenes Machtzentrum zu schaffen, das die Region stabilisieren und den Druck seitens der Vereinigten Staaten ausgleichen könnte.
gnews.cz - GH
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…