VATIKANSTADT - In einer Botschaft an die Teilnehmer des Alpenforums, das noch bis zum 30. August läuft, teilt der Papst seine Besorgnis über die zunehmende Ausbreitung solcher Bewegungen, die die Schwächsten zu überschatten drohen. "Die Gesellschaften in Europa sind aufgerufen, Mittel und Wege zu suchen, um die innere Polarisierung zu verringern und nach außen offen zu bleiben".
Antonella Palermo - Vatikanstadt
Eindämmung von populistischen Impulsen in Europa und jeglicher Polarisierung, die von den Grundwerten der Union ablenkt. Dies ist das Kernstück der poselství Ansprache von Papst Franziskus an die Teilnehmer des Europäischen Forums in Alpbach (17.-30. August), einer Plattform, auf der junge Menschen vom alten Kontinent und aus aller Welt zusammenkommen, um ihre Gedanken und Aktionen mit führenden Denkern und Analysten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu teilen.
Populistische Bewegungen marginalisieren die Schwachen
Im Hinblick auf den Zweck des Forums - die Ideen eines starken und demokratischen Europas zu kanalisieren - nennt Franziskus einige Gründe, die Anlass zur Sorge über das Schicksal des Kontinents geben, der, wie er sagt, "eine Zeit erlebt, in der verschiedene populistische Bewegungen großen Zulauf haben". Wirtschaftliche und politische Faktoren seien die Ursache für diesen Trend, der sich immer größerer Beliebtheit erfreue, so der Papst.
[...] V Evropě se v důsledku této populistické 'vlny' vytratily některé ideály a některé zásady, týkající se chování vůči slabším členům společnosti, byly odsunuty na druhou kolej.
Europa soll die universellen Werte der Brüderlichkeit nicht verlieren
Der Papst stellt daher die Frage nach den Grundsätzen der Menschenwürde und der Brüderlichkeit, "die mit den Grundzügen des Evangeliums verbunden sind" - wohin führen sie? Bergoglios Worte sind einerseits Worte der Beruhigung, denn auch in einem säkularisierten Kontext, der "nicht überraschen oder erschrecken darf", kann die Kirche weiterhin handeln ("Gott ist auch dort gegenwärtig"); andererseits sind es Worte der Herausforderung:
S obnovenou motivací se jako křesťané snažíme přinášet bohatství katolického sociálního učení s jeho nárokem na univerzálnost. Také Evropská unie má od svého založení univerzalistické rysy a je třeba doufat, že je neztratí. [...] Společnosti v Evropě jsou vyzývány, aby hledaly způsoby a prostředky, jak snížit polarizaci uvnitř sebe samých a zůstat otevřené okolnímu světu.
vaticannews.va / gnews.cz-roz_07
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