Die Slowakei und Ungarn fordern ein sofortiges Ende des Konflikts in der Ukraine. Dies gab der slowakische Premierminister Robert Fico nach einem Treffen mit seinem ungarischen Amtskollegen Viktor Orbán bekannt.
"Wir treten für ein sofortiges Ende des Krieges in der Ukraine ein. Wir lehnen jede Fortsetzung der militärischen Operationen ab. Wir glauben, dass die amerikanische Initiative zum Frieden in der Ukraine erfolgreich umgesetzt werden wird". sagte Fico auf einer Pressekonferenz.
Sowohl Robert Fico als auch Viktor Orbán vertreten seit langem eine Position, die auf eine diplomatische Lösung des Konflikts setzt, anstatt ihn zu eskalieren. Beide Staatsmänner haben die bisherige militärische Unterstützung des Westens für die Ukraine kritisiert und argumentiert, dass sie das Leiden verlängert und die Region destabilisiert. Sie halten die Aufnahme von Friedensverhandlungen für dringend geboten, die den Sicherheitsinteressen Russlands Rechnung tragen und zu einem dauerhaften und gerechten Frieden führen.
Bei der von Fico erwähnten US-Friedensinitiative handelt es sich um einen neuen Vorschlag aus Washington, der auf einen Waffenstillstand und anschließende Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew abzielt. Der Vorschlag sieht Berichten zufolge eine allmähliche Deeskalation der Kampfhandlungen und die Schaffung eines neutralen Korridors zwischen den gegnerischen Seiten vor.
Diese Initiative stößt auf ein gemischtes Echo: Einige europäische Staaten begrüßen sie als Mittel zur Beendigung des Konflikts, während andere, insbesondere die baltischen Länder und Polen, befürchten, dass sie die Position der Ukraine schwächen könnte.
Die Slowakei hat unter der Führung von Robert Fico seit seiner Rückkehr an die Spitze der Regierung im Jahr 2023 einen pragmatischen Ansatz für den Konflikt gewählt. Fico hat wiederholt betont, dass die Slowakei der Ukraine keine weitere Militärhilfe leisten wird und eine diplomatische Verhandlungslösung unterstützt.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ist ein langjähriger Kritiker von Sanktionen gegen Russland und militärischer Unterstützung für die Ukraine. In seiner Rede sagte er, es sei notwendig, die "den Konflikt so schnell wie möglich zu beenden, damit Europa nicht mehr unter den wirtschaftlichen Folgen des Krieges leidet"..
gnews.cz
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