Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang erklärte bei einem Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres, dass China bereit sei, mit den Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten, um die Global Governance Initiative (GGI) umzusetzen und ein gerechteres System der globalen Governance zu fördern. Das Treffen fand am Rande der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung in New York statt.

Li sagte, die GGI-Initiative sei von Präsident Xi Jinping auf dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Tianjin vorgestellt worden, wo er zu gemeinsamen Maßnahmen zur Reform globaler Institutionen und zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit aufgerufen habe. Der Premierminister betonte, dass China die Rolle der Vereinten Nationen als wichtige Plattform für Dialog und Koordinierung weiterhin aufrechterhalten und die Entwicklungsagenda 2030 der Vereinten Nationen unterstützen werde.

Er warnte vor zunehmendem Unilateralismus und Protektionismus, die seiner Meinung nach die Weltwirtschaft bedrohten, und rief die Länder des globalen Südens auf, sich gemeinsam für Gerechtigkeit und internationales Gleichgewicht einzusetzen. Er betonte die Notwendigkeit konkreter Schritte zur Stärkung des Freihandels und des gemeinsamen Wohlstands.

António Guterres lobte Chinas Rolle als starke Säule der Vereinten Nationen und unterstützte die Ideen der GGI, die seiner Meinung nach mit den Werten und Zielen der Vereinten Nationen übereinstimmen. Er äußerte den Wunsch, die Zusammenarbeit mit China bei der Reform des globalen Regierungssystems, der Bewältigung des Klimawandels und der Entwicklung künstlicher Intelligenz zum Wohle der gesamten Menschheit zu stärken.