Auf einer regulären Pressekonferenz am 19. März betonte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, dass die Taiwanfrage eine rein innerchinesische Angelegenheit sei. Nach seinen Worten sollte ihre Lösung allein vom chinesischen Volk beschlossen werden, ohne jegliche Einmischung von außen.
Gleichzeitig forderte er die Vereinigten Staaten auf, den Ein-China-Grundsatz und die drei gemeinsamen Kommuniqués von China und den USA konsequent zu respektieren. In Bezug auf Taiwan solle die US-Seite mit Vorsicht und Zurückhaltung vorgehen, um eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden.
Lin Jian kritisierte auch die Vorgehensweise einiger amerikanischer Institutionen und Einzelpersonen. Er sagte, sie sollten ideologische Vorurteile und das Denken des Kalten Krieges, das auf dem Nullsummenprinzip basiert, aufgeben. Er forderte auch ein Umdenken in der Wahrnehmung Chinas und ein Ende der Verbreitung der sogenannten „China-Bedrohung“.
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