Die Nationalgalerie präsentiert die Ausstellung "1956–1989: Architektur für alle".
Die Ausstellung konzentriert sich auf Architektur und Lebensstil in der Zeit von 1956 bis 1989. Der Lebensstil ist ein Phänomen, in dem alltägliche Erfahrungen und Erlebnisse mit Architektur und Design als kreativen Disziplinen zusammenwirken. Vor dem Hintergrund der Moderne, die durch den Übergang zu einer postindustriellen Gesellschaft, das Wachstum des tertiären Sektors, von Dienstleistungen, bedeutende Fortschritte in den Bereichen Telekommunikation und audiovisuelle Medien gekennzeichnet ist, erscheint die spezifische tschechische Situation als ein besonderer Fall, der unterschiedliche Aspekte der politischen Entwicklung des Kalten Krieges aufweist. Ziel der Ausstellung ist es, eine binäre Sichtweise von Ost und West zu überwinden, die seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren künstlich aufrechterhalten wurde, und sie in einem europäischen Kontext verständlich zu machen.
Die Ausstellung präsentiert bedeutende Werke aus der Architektur-Sammlung der Nationalgalerie Prag von Künstlern und Künstlerinnen wie Václav Aulický, Věra und Vladimír Machonin, František Cubr, Karel Prager, Alena Šrámková, sowie von Kreativkollektiven wie Sial Liberec, ergänzt durch Fotografien, Filme aus dem Nationalfilmarchiv und zeitgenössische Publikationen.
**Hauptkuratorin:** Helena Huber-Doudová
**(ngprague.cz/Jana Černá)**
Translation: legacy (Deutsch)
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