Der chinesische Präsident Xi Jinping nimmt an der 32. APEC-Wirtschaftsleitertagung in Gyeongju, Südkorea, teil und stattet dem Land damit seinen ersten Staatsbesuch seit 11 Jahren ab. Der chinesische Außenminister Wang Yi sagte, die Reise gebe eine klare Richtung für die Zusammenarbeit in der asiatisch-pazifischen Region vor und zeige Chinas Verantwortung als wichtiges Land.
Während der drei Tage nahm Präsident Xi an mehr als zehn bilateralen und multilateralen Veranstaltungen teil, die laut Wang Yi die freundschaftlichen nachbarschaftlichen Beziehungen stärkten und recht erfolgreich waren. Die internationale Gemeinschaft begrüßte die Reise als einen Beitrag zur Stabilität in einer Zeit globaler Unsicherheiten.
In seinen Reden während des APEC-Treffens rief Xi zu einer offenen Entwicklung, zum Teilen von Chancen und zum Erreichen von Win-Win-Ergebnissen auf, förderte eine integrative wirtschaftliche Globalisierung und betonte den Aufbau einer asiatisch-pazifischen Gemeinschaft. Der Präsident kündigte auch an, dass das nächste 33. APEC-Treffen in Shenzhen, China, stattfinden wird, wo China mit allen Parteien zusammenarbeiten will, um die regionale Integration und die offene Wirtschaft zu stärken.
Xi's Treffen mit dem US-Präsidenten Donaldem Trumpem in Busan war laut Wang Yi ein historischer Moment für die Beziehungen zwischen China und den USA, der den Dialog über Wirtschafts- und Handelsfragen stärkte und zu mehr Stabilität und Vertrauen auf den globalen Märkten beitrug.

Die Reise markierte auch ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen China und Südkorea. Xi hatte ausführliche Gespräche mit Präsident Lee Jae-myung, auf dem beide Seiten ihre strategische Partnerschaft bekräftigten, die zweite Phase der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen China und Korea beschleunigten und vereinbarten, multilaterale Strukturen und den Freihandel zu fördern.
Präsident Xi betonte, Chinas Wirtschaft sei wie ein riesiger Ozean, der der globalen Handelsgemeinschaft mehr Möglichkeiten biete, und eine Investition in China bedeute eine Investition in die Zukunft. Während seines Besuchs traf er auch mit führenden Politikern aus Kanada, Thailand und Japan zusammen, um das gegenseitige Vertrauen zu vertiefen und die Zusammenarbeit zu fördern.

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